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Deutsches Musikfest in Chemnitz (9.-12. Mai 2013)

 

Als Newcomer aufs Treppchen

 

Nach 41 langen Jahren nahm die Stadtkapelle Ulm wieder bei einem Bundesmusikfest teil und landete mit 94,4 von 100 möglichen Punkten im Konzertwettbewerb/Höchststufe gleich auf dem 2. Platz!

Im prachtvollen Chemnitzer Opernhaus stellten sich die Ulmer Musiker mit dem Pflichtstück “Benvenuta” (Frédéric Devreese) und dem Selbstwahlstück “Tiento del primer tono y batalla imperial” (Christóbal Halffter, arr. Franco Hänle) der hochkarätigen fünfköpfigen Jury.

 

Ergebnis Konzertwettbewerb Kategorie 5 (Höchststufe):

1.   Bläserphilharmonie Wertingen (Allgäu-Schwaben)   97,4

2.   STADTKAPELLE ULM   94,4

3.   Kgl. Harmonie Hergenrath (Belgien, Deutschsprachige Gemeinschaft)   93,0

4.   Sinfonisches Blasorchester Wehdel (Niedersachsen)   92,4

5.   Stadtkapelle Radolfzell (BDB/Hegau-Bodensee)   92,3

6.   Jugendorchester Havixbeck (Nordrhein-Westfalen)   88,8

7.   Musikverein Unterpleichfeld (Nordbayern)   88,6

8.   Bläserphilharmonie Werneck (Nordbayern)   85,6

 

Ergebnis Wertungsspiel Kategorie 5 (Höchststufe)

1.   Bläserphilharmonie Thum (Sachsen)   93,7

2.   Stadtkapelle Öhringen (Baden-Württemberg)   92,3

3.   Stadtmusik Löffingen (BDB/Hochschwarzwald)   91,2

[...]

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Bereits um 5.45 Uhr war am Freitag Abfahrt von Söflingen im Doppelstockbus. Die erste Station des “sächsischen” Wochenendes bildete das im “Musicon Valley”/Vogtland gelegene Städtchen Markneukirchen. Dort wurden nach dem Mittagessen das Instrumentenmuseum und die -Werkstätten besichtigt. Abends fand im Königlichen Kurhaus in Bad Elster ein Testwettbewerb statt.

 

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Samstag morgen ging es dann ab in den Chemnitzer Trubel. Im Zentrum wurde an allen Ecken musiziert. Nicht nur Blasorchester/-kapellen waren vor Ort, sondern auch Brass Bands, Fanfaren- und Spielmannszüge sowie weitere Formationen aus dem In- und Ausland verwandelten die drittgrößte sächsische Stadt in ein einziges Klangmeer (rund 300 Musikvereinigungen auf knapp 50 Bühnen).

Abgesehen von der Einspielstunde und dem Wettbewerbsauftritt (15.20 Uhr) stand den 80 SKUlern der Tag frei zur Verfügung.

Übernachtet wurde beide Male in Plauen (Hotel & Jugendherberge), wobei speziell von Samstag auf Sonntag die Schlafdauer, bedingt durch eine den Umständen angemessene Abschlußfeier im Gruppenraum der Herberge – bei einigen – doch äußerst kurz war.